relexa hotel Bellevue Hamburg

    
3 Sterne Hotel

An der Alster 14 - 20099 Hamburg

Richtlinien und Einschränkungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Veranstaltungen (Stand: Juni 2012)

1. Allgemeines
1.1 Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die mietweise Überlassung von Konferenz-, Bankett- und Veranstaltungsräumen des Hotels zur Durchführung von Veranstaltungen wie Banketten, Seminaren, Tagungen, Ausstellungen und Präsentationen etc. sowie für alle in diesem Zusammenhang für den Kunden (nachfolgend "Vertragspartner" genannt) erbrachten weiteren Leistungen und Lieferungen der relexa Hotel GmbH (nachfolgend "Hotel" genannt).
1.2 Von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichende und entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Vertragspartners werden selbst bei Kenntnis nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

2. Vertragsschluss
Der Vertrag kommt zustande, indem das Hotel den Antrag des Vertragspartners annimmt. Dem Hotel steht es frei, die Buchung der Veranstaltung in Textform zu bestätigen.

3.Leistungen
3. Das Hotel ist verpflichtet, die vom Vertragspartner bestellten und vom Hotel zugesagten Leistungen zu erbringen.
3.2 Der Kunde ist verpflichtet, die für diese und weitere in Anspruch genommenen Leistungen vereinbarten bzw. geltenden Preise des Hotels zu bezahlen. Dies gilt auch für Leistungen, die der Vertragspartner direkt oder über das Hotel beauftragt hat und die von Dritten erbracht und vom Hotel verauslagt werden.

4. Preise und Zahlungsbedingungen
4.1 Es gelten die Preise zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Alle Preise verstehen sich inklusive gesetzlicher Steuern. Kommunale Abgaben, die der Vertragspartner nach dem jeweiligen Kommunalrecht selbst schuldet, sind in den Preisen nicht enthalten und vom Gast und dessen Mitreisenden zusätzlich vor Ort im Hotel nach den örtlichen Tarifen zu entrichten.
4.2 Rechnungen des Hotels ohne Fälligkeitsdatum sind binnen 10 Tagen ab Zugang der Rechnung ohne Abzug zu bezahlen. Das Hotel kann die unverzügliche Zahlung fälliger Forderungen jederzeit vom Vetragspartner verlangen. Bei Zahlungsverzug ist das Hotel berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweils geltenden Basiszinssatz bzw. bei Rechtsgeschäften an denen ein Verbraucher nicht beteiligt ist, in Höhe von 8 Prozentpunkten über dem jeweils geltenden Basiszinssatz zu verlangen.
4.3 Das Hotel ist berechtigt, vor Ort vom Veranstalter eine angemessene Vorauszahlung bis zu 25% der vereinbarten Vergütung oder Sicherheitsleistung in Form einer Kreditkartengarantie oder Anzahlung bis zu 25% der vereinbarten Vergütung zu verlangen. Die Höhe der Vorauszahlung und die Fälligkeit werden im Vertrag in Textform vereinbart. Abweichend von Satz 1 ist die Sicherheitsleistung bei Buchung über das Online-Formular im Internet stets bei Vertragsschluss in Form einer Kreditkartengarantie abzugeben. Bei Vorauszahlungen oder Sicherheitsleistungen für Pauschalreisen bleiben die gesetzlichen Bestimmungen unberührt.
4.4 Bei Zahlungsrückstand des Veranstalters oder Erweiterung des Vertragsumfanges, ist das Hotel berechtigt, auch nach Vertragsschluss bis zu Beginn der Veranstaltung eine Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung im Sinne von Ziff. 4.3 oder eine Anhebung der im Vertrag vereinbarten Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung bis zur vollen vereinbarten Vergütung zu verlangen.

5. Rücktritt des Vertragspartners (Abbestellung, Stornierung)
5.1 Ein Rücktrittsrecht des Vertragspartners von dem mit dem Hotel geschlossenen Vertrag besteht nur, wenn dies ausdrücklich vertraglich vereinbart wurde, sich aus sonstigen gesetzlichen Vorschriften ergibt oder wenn das Hotel einer Vertragsaufhebung ausdrücklich zustimmt.
5.2 Sofern zwischen dem Hotel und dem Veranstalter ein Termin zum kostenfreien Rücktritt vom Vertrag in Textform vereinbart wurde, kann der Veranstalter bis dahin vom Vertrag zurücktreten, ohne Zahlungs- oder Schadensersatzansprüche des Hotels auszulösen. Die Kostenfreiheit des Rücktrittsrechts des Veranstalters erlischt, wenn er nicht bis zum vereinbarten Termin sein Recht zum Rücktritt in Textform gegenüber dem Hotel ausübt. Ab diesem Zeipunkt steht dem Veranstalter nur noch ein Rücktrittsrecht nach den gesetzlichen Vorschriften zu.
5.3 Ist ein Rücktrittsrecht des Vertragspartners nicht vereinbart oder bereits erloschen, besteht auch kein gesetzliches Rücktritts- oder Kündigungsrecht, und stimmt das Hotel einer Vertragsaufhebung nicht zu, so behält das Hotel den Anspruch auf die vereinbarte Vergütung trotz Nichtinanspruchnahme der Leistung durch den Vertragspartner.
5.4 Für nicht in Anspruch genommene Räumlichkeiten, die das Hotel anderweitig vergeben konnte, rechnet das Hotel dem Vertragspartner die Einnahmen aus der anderweitigen Vermietung sowie die eingesparten Aufwendungen an.
5.5 Tritt der Vertragspartner erst zwischen der achten und der vierten Woche vor dem Veranstaltungstermin zurück, so ist das Hotel berechtigt, zuzüglich zum vereinbarten Mietpreis 35% des entgangenen Speisenumsatzes in Rechnung zu stellen, bei jedem späteren Rücktritt 70% des entgangenen Speisenumsatzes.
5.6 Der entgangene Speisenumsatz berechnet sich nach folgender Formel: Vereinbarter Menüpreis x Teilnehmerzahl. War zum Zeitpunkt des Rücktritts noch kein Preis vereinbart, so wird das preiswerteste 3-Gang-Menü des jeweils gültigen Veranstaltungsangebots zugrunde gelegt.
5.7 Wurde eine Tagungspauschale je Teilnehmer vereinbart, so ist das Hotel berechtigt, bei einem Rücktritt des Vertragspartners zwischen der achten und der vierten Woche vor dem Veranstaltungstermin 60%, bei jedem späteren Rücktritt 85% x vereinbarter Teilnehmerzahl in Rechnung zu stellen.
5.8 Der Abzug ersparter Aufwendungen ist bei den obigen Regelungen berücksichtigt. Dem Vertragspartner steht der Nachweis frei, dass der in Ziff. 5.3 . bis Ziff. 5.7 genannte Anspruch nicht oder nicht in der geltend gemachten Höhe entstanden ist.

6. Rücktritt des Hotels
6.1 Das Hotel ist berechtigt vom Vertrag zurückzutreten, wenn:
6.1.1 eine vereinbarte und fällige Leistung des Vertragspartners auch nach Verstreichen einer vom Hotel gesetzten angemessenen Nachfrist nicht erbracht wird.
6.1.2 Veranstaltungen oder Räume schuldhaft unter irreführender oder falscher Angabe oder Verschweigen wesentlicher in der Person des Veranstalters oder dem Zweck der Veranstaltung gebucht werden und dem Hotel durch dieses Verhalten ein materieller Schaden entstanden ist.

7. Änderung der Teilnehmerzahl und Veranstaltungszeit
7.1 Erhöht sich die ursprünglich vereinbarte Teilnehmerzahl um mehr als 5%, so muss der Vertragspartner das Hotel über diesen Umstand spätestens 5 Werktage vor Beginn der Veranstaltung in Kenntnis setzen. Eine Erhöhung der Teilnehmerzahl nach Satz 1 bedarf der Zustimmung des Hotels, welche in Textform erfolgen soll. Der Abrechnung wird die tatsächliche Teilnehmerzahl zugrunde gelegt, mindestens aber 95% der vereinbarten höheren Teilnehmerzahl. Bei niedriger Teilnehmerzahl hat der Vertragspartner das Recht, den vereinbarten Preis um die
7.2 aufgrund der geringeren Teilnehmerzahl zusätzlich ersparten Aufwendungen zu mindern. Verringert sich die ursprünglich vereinbarte Teilnehmerzahl um mehr als 5%, so soll dieser Umstand
7.3 dem Hotel spätestens 5 Werktage vor Beginn der Veranstaltung mitgeteilt werden. Der Abrechnung wird die tatsächliche Teilnehmerzahl zugrunde gelegt, mindestens jedoch 95% der letztlich vereinbarten Teilnehmerzahl. Ziff. 7.1 Satz 3 gilt entsprechend. Bei einer Reduzierung der ursprünglich vereinbarten Teilnehmerzahl um mehr als 10%, ist das Hotel berechtigt, die bestätigten Räume, unter Berücksichtigung einer gegebenenfalls abweichenden Raummiete, zu tauschen, es sei denn, dass dies dem Vertragspartner nicht zumutbar ist.
7.4 Verschiebt sich die Anfangs- und/oder Schlusszeit der Veranstaltung aus Gründen, die vom Hotel nicht zu vertreten sind, so kann das Hotel dem Vertragspartner für die zusätzliche Leistungsbereitschaft eine angemessene Vergütung in Rechnung stellen.

8. Mitbringen von Speisen und Getränken
Das Mitbringen von Speisen und Getränken ist dem Vertragspartner bzw. den Teilnehmern der Veranstaltung grundsätzlich nicht gestattet. Ausnahmen hiervon bedürfen einer Vereinbarung mit dem Hotel. Im Falle einer solchen Ausnahme wird dem Vertragspartner ein Beitrag zur Deckung der Gemeinkosten berechnet.

9. Technische Einrichtung und Anschlüsse
9.1 Beschafft das Hotel für den Vertragspartner auf dessen Veranlassung technische und/oder sonstige Einrichtungen von Dritten, so handelt das Hotel diesbezüglich im Namen, mit Vollmacht und auf Rechnung des Vertragspartners. Der Vertragspartner hat für die pflegliche Behandlung und ordnungsgemäße Rückgabe der Einrichtung einzustehen. Er stellt das Hotel von Ansprüchen Dritter frei, die aus der Überlassung entstanden sind.
9.2 Die Verwendung eigener technischer Einrichtungen unter Nutzung des Stromnetzes des Hotels bedarf dessen Zustimmung. Treten durch die Verwendung eigener technischer Anlagen des Vertragspartners oder der Veranstaltungsteilnehmer Störungen oder Beschädigungen an den technischen Anlagen des Hotels auf, die das Hotel nicht zu vertreten hat, so hat der Vertragspartner hierfür einzustehen. Soweit nicht anders vereinbart, werden die durch diese Verwendung entstehenden Stromkosten vom Hotel pauschal erfasst und dem Vertragspartner berechnet.
9.3 Mit Zustimmung des Hotels ist der Vertragspartner berechtigt, eigene Telefon-, Telefax-, und/oder Datenübertragungseinrichtungen zu verwenden. Das Hotel kann vom Vertragspartner hierfür eine Anschlussgebühr verlangen.

10. Haftung des Hotels und Mitgebrachte Sachen
10.1 Die Haftung des Hotels richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften.
10.2 Ziff.10.1 gilt auch für mitgebrachte Sachen des Vertragspartners und von den Teilnehmern der Veranstaltung.Mitgebrachtes Dekorationsmaterial hat den brandschutztechnischen Anforderungen zu entsprechen.
10.3 Das Hotel ist hierfür berechtigt vom Vertragspartner einen behördlichen Nachweis zu verlangen. Erfolgt der Nachweis aus Satz 2 nicht, so ist das Hotel berechtigt, das eingebrachte Material, für welches kein Nachweis vorliegt, auf Kosten des Vertragspartners zu entfernen.
10.4 Wegen möglicher Beschädigungen, ist das Aufstellen und/oder Anbringen von Gegenständen vorher mit dem Hotel abzustimmen.
Mitgebrachte Ausstellungs- oder sonstige Gegenstände sind nach Ende der Veranstaltung unverzüglich zu entfernen. Unterlässt dies der Vertragspartner, so nimmt das Hotel zu Lasten des Vertragspartners die Entfernung und Einlagerung der betreffenden Gegenstände vor. Werden durch nicht unverzüglich entfernte Gegenstände Räumlichkeiten vorenthalten, so ist das Hotel für die Dauer des Vorenthaltens berechtigt, vom Vertragspartner eine angemessene Nutzungsentschädigung zu fordern.

11. Schlussbestimmungen
11.1 Auf die Rechtsverhältnisse zwischen Hotel und Vertragspartner sowie auf diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen findet deutsches Recht Anwendung. Die Anwendung des UN-Kaufrechts und Kollisionsrecht ist ausgeschlossen.
11.2 Die Bestimmun gen aus Ziff. 11.1 lassen zwingende Regelungen des Rechts des Staates, in dem der Vertragspartner die zum Abschluss des Vertrages erforderlichen Rechtshandlungenin dem Staat seines gewöhnlichenAufenthaltes vorgenommen hat.
11.3 Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise nicht rechtswirksam sein oder ihre Rechtswirksamkeit später verlieren, so soll hierdurch die Gültigkeit des Vertrages im Übrigen nicht berührt werden.

Stornierungsfristen

Für Reservierungswerte bis 500 EUR

Bis 14 Tage vor Beginn kostenfreie Stornierung
Bis 5 Tage vor Beginn 80% vom Gesamtbetrag fällig

Für Reservierungswerte von 500 EUR bis 1000 EUR

Bis 28 Tage vor Beginn kostenfreie Stornierung
Bis 5 Tage vor Beginn 80% vom Gesamtbetrag fällig

Für Reservierungswerte ab 1000 EUR

Bis 35 Tage vor Beginn kostenfreie Stornierung
Bis 5 Tage vor Beginn 80% vom Gesamtbetrag fällig